| Schlafen unter den Sternen |
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| Geschrieben von Friedrich Lüke, Bersenbrücker Kreisblatt | |
| Montag, 7. August 2006 | |
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Ein Abenteuer Eine abenteuerliche Nacht unter freiem Himmel erlebte während des Zeltlagers der Kirchengemeinde St. Marien im Altkreis Wittlage in Herringhausen eine Jugendgruppe. 23 Jugendgruppenleiter hielten die 9- bis 16-Jährigen Mädchen und Jungen auf Trab. Spiele, große Wanderungen, nächtliche Überfälle und Nachtwachen bestimmten den kurzweiligen Alltag. Eben halt Jugendabenteuer, die man in dieser Zeit erleben muss und an die man sich später im Erwachsenendasein gern erinnert. Bei Gut Hünnefeld in Bad Essen-Harpenfeld sanken während einer Abendwanderung die müden Häupter ins Gras. Da kam zufällig Friedrich Lüke vom Luftsportverein mit dem Fahrrad vorbei: „Wohin des Weges?“ Eine Jugendgruppenleiterin: „Wir wollen irgendwo nur schlafen.“ Kurze Überlegung: „Ich hätte da über eine Anlage die Schlüsselgewalt, mit Duschen und Toiletten und so.“ Das Wort Duschen löst an diesem warmen Abend bei den verschwitzten Wanderern Jubelschreie aus. „Wie weit noch?“ Am Flugplatzrand ist eine ermattete junge Damenriege erschöpft und mit Blasen an den Füßen zu Boden gegangen. Ein leer geräumter Skoda-Kombi soll als Besenwagen dienen. 13 junge Damen mitsamt Gepäck plus Fahrer, wie soll das gehen? 14 Kids stapeln sich im Kombi, wegen langer Beine einiger Mitreisenden bleibt eine Seitentür offen. Im Schritttempo geht es mit großem Hallo Richtung Flugplatzkantine. Nach und nach sammeln sich die Gruppen, eine ist noch von Wehrendorf per Handy zum Flugplatz dirigiert worden. Die Leiter bekommen eine Einweisung über die Flugplatzgegebenheiten, sanitäre Anlagen, Kochgelegenheiten. Wegen der Trockenheit wird striktes Lagerfeuerverbot ausgesprochen. Das Angebot, in den zurzeit wegen eines auswärtigen Sommerlagers leeren Segelflughalle zu übernachten, wird abgelehnt. „Wir schlafen unter den Sternen.“ Die kulinarische Selbstversorgung besteht zumeist aus Nudeln aus dem Topf. Während einige draußen in der Dunkelheit mit Campingkochern die Mahlzeit auf Temperatur bringen, zieht es andere in die kleine Flugplatzküche, um in Töpfen die Hungrigen in „großen Gebinden“ zu versorgen. Es habe Spaß gemacht, berichtet Friedrich Lüke, dieser munteren Truppe auch nur aus Zufall helfen zu können. |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. September 2007 ) |
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